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Verkehrsunfallrecht

20 km sind zu weit - kein Verweis auf günstigere Reparaturwerkstatt


AG Osnabrück 12.09.2013 - Aktenzeichen 13 C 68/13 (10)

Wer Geschädigter bei einem Verkehrsunfall ist, kann grundsätzlich entscheiden, das beschädigte Fahrzeug in einer Markenwerkstatt reparieren zu lassen, die Reparatur selber vorzunehmen oder das Fahrzeug unrepariert zu lassen. In diesem letzten Fall wird der Schaden dann “fiktiv” nach dem eingeholten Sachverständigengutachten abgerechnet.

Ersatz der Reparaturkosten trotz Totalschadens bei kostengünstiger Instandsetzung


Bundesgerichtshof 14.12.2010 - Az. VI ZR 231/09

Der Geschädigte kann Ersatz der angefallenen Reparaturkosten verlangen, wenn es ihm entgegen der Einschätzung des vorgerichtlichen Sachverständigen gelungen ist, eine fachgerechte und den Vorgaben des Sachverständigen entsprechende Reparatur durchzuführen, deren Kosten den Wiederbeschaffungswert übersteigen.

Ein Eichhörnchen ist kein Hase


Landgericht Coburg vom 29 Juni 2010 – AZ: 23 O 256/09

Wildunfall ist nicht gleich Wildunfall. Teilkaskoversicherungen zahlen in der Regel nur bei einem Wildunfall mit Jagdwild. Bei kleineren Tieren wie Eichhörnchen muss die Versicherung nicht zahlen.

Das Landgericht Coburg wies am 29. Juni 2010 die Klage einer Kundin einer Teilkaskoversicherung gegen ihren Versicherer wegen eines Wildunfalls ab (AZ: 23 O 256/09). Das Tier, das den Unfall ausgelöst hatte, werde nicht vom Versicherungsvertrag erfasst.

Geschädigter muss „Billigwerkstatt“ nicht immer akzeptieren


BGH vom 22.06.2010 - Az. VI ZR 337/09

Im aktuell vom BGH zu entscheidenden Fall nimmt der Kläger den Schädiger sowie dessen Haftpflichtversicherung auf Zahlung restlichen Sachschadens für sein mehr als 7 Jahre altes beschädigtes Fahrzeug mit einer Laufleistung von mehr als 114.000 km in Anspruch.

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